Wenn wir über Ausrichtung im Leben sprechen, denken viele zuerst an Ziele, Pläne und äußere Ergebnisse. Doch echte Ausrichtung beginnt nicht dort, wohin wir wollen, sondern aus welchem inneren Zustand heraus wir denken, fühlen und handeln.
Es macht einen Unterschied, ob wir aus einem Gefühl von Mangel, Angst oder Druck heraus entscheiden – oder aus einem Bewusstsein von Vertrauen, Verbundenheit und innerer Ruhe.
Denn unser innerer Zustand ist nicht nur Begleitung unseres Handelns – er ist die Grundlage dafür.
Wenn unser Denken und Fühlen von Sorge geprägt ist, werden auch unsere Entscheidungen davon beeinflusst. Wenn wir hingegen in einem innerlich stabileren, verbundeneren Zustand sind, verändert sich nicht nur unsere Wahrnehmung, sondern auch die Qualität unserer Handlungen.
Das bedeutet nicht, dass Ziele unwichtig sind. Doch sie bekommen eine andere Bedeutung: Sie werden nicht mehr zum einzigen Orientierungspunkt, sondern zu etwas, das sich aus unserem Sein heraus entfalten darf.
Im Kern geht es nicht darum, ständig „mehr“ zu erreichen, sondern bewusster wahrzunehmen, aus welchem inneren Raum wir heraus leben.
Love.reminder versteht Ausrichtung genau in diesem Sinne: als eine Erinnerung daran, immer wieder zu prüfen, aus welchem Bewusstsein heraus wir leben.
Reflexionsfrage:
Aus welchem inneren Zustand heraus triffst du aktuell die meisten deiner Entscheidungen – aus Vertrauen oder aus Sorge?